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Der erst Eindruck zählt

Was im zwischenmenschlichen Bereich durchaus relevant ist und eine Bedeutung hat, kann im Bereich der Düfte durchaus zu falschen Erlebnissen führen. Im Zwischenmenschlichen wollen wir oft einen tollen ersten Eindruck hinterlassen. Dies ist mit ein Grund, warum wir uns vielleicht für einen bestimmten Duft entscheiden. Dieser soll unseren ersten Eindruck unterstützen.

Diese "Vorprägung" lässt uns schnell ein Urteil fällen: Egal ob es hierbei um Menschen, ihre Verhaltensweisen, ihre Ausstrahlung oder andere Dinge geht. Dies kann ebenso auch für Düfte gelten, und ja, davon kann auch ich mich häufig nicht frei machen.


Oftmals fällen wir unser erstes (und gleichzeitig finales) Urteil über einen Duft unter schwierigen Umständen:


  • Zeitdruck: Wir wollen schnell einen passenden Duft finden

  • Zu viele Düfte getestet: Die Nase verwirrt uns, da sie schlichtweg überfordert ist von den vielen Eindrücken

  • Kopfnoten: Das erste was wir riechen ist die Kopfnote. Dabei haben Düfte sehr häufig einen Verlauf und ändern sich entsprechend. Aber wir fällen unser Urteil aufgrund der Kopfnote.

  • Papierstreifen: Wir sprühen die Düfte auf einen Teststreifen. Auch hier kann das Papier durchaus einen eigenen Geruch haben und uns täuschen.




Wie sollten wir damit umgehen?



  • Zeitdruck: Wenn ihr auf der Suche nach einem Duft seid, dann nehmt euch die Zeit dafür. Plant es in euren Tag mit ein und versucht nicht in den magischen 15 Minuten alles erfassen zu können. Das fällt selbst geübten Nasen schwer.

  • Zu viele Düfte: Lasst euch tatsächlich beraten. Gerade in den kleinere privaten Parfümerien arbeitet geschultes Personal, die einen zufriedenen Kunden schätzen. Wenn ihr euch zu Hause ein Wenig Zeit nehmt und über ein paar Fragen nachdenkt, könnt ihr zielgerichteter euren Duft finden:

    • Welche grobe Duftrichtung suche ich? Frisch? Süß? Holzig?

    • Wann möchte ich den Duft tragen? Büro? Beim Ausgehen? Jeden Tag? Sommer? Winter?

    • Was soll der Duft über mich aussagen?

    • Wie wichtig ist es mir, dass man meinen Duft wahrnimmt? Ist es ein Duft nur für mich oder möchte ich damit auf mich aufmerksam machen?

    • ...

  • Kopfnoten/Papierstreifen: Wenn ihr einen Duft gefunden habt oder ein Duft etwas mit euch macht, dann testet ihn danach direkt auf der Haut. Ich habe bis jetzt es in keiner Parfümerie erlebt, dass man doof angeschaut wird deswegen. Die Haut bringt einfach einen eigenen Geruch mit sich und die Kombination aus Parfüm und Hautduft sollte für dich passen.

 

Lasst euch nicht von Haltbarkeit beeindrucken!

Etwas Wichtiges zum Schluss: Lasst die Haltbarkeit nicht eure Entscheidung für oder gegen einen Duft bestimmen. Viele meinen, dass dies das erste Entscheidungskriterium sein sollte. Wenn es danach gehen würde, dann müsste jeder schlecht riechende Duft mit Beast-Mode-Haltbarkeit auf Platz 1 stehen. Ich finde, ein Duft definiert sich eben durch seinen Geruch. Wenn er eine kurze Haltbarkeit auf der Haut hat, dann habt ihr sogar am Tag mehrmals die Chance den Duft neu zu erleben. Seht es auch mal so!


Viel Erfolg auf der Suche nach eurem nächsten Traumduft!


Euer

Chris

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